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79 - Selig der Leib ...

(79) Eine Frau aus der Menge sprach zu ihm: Selig der Leib, der dich trug, und die Brüste, die dich ernährten! Er sprach zu [ihr]: Selig, die das Wort des Vaters hörten und es in Wahrheit hüteten! Denn es werden Tage kommen, da ihr sagen werdet: Selig der Leib, der nicht empfing, und die Brüste, die keine Milch gaben.

Eine kleine Geschichte, nach der eine unscheinbare Frau ahnte, welche Weisheit mit Jesus zugegen war. Eine Erfahrung die schon unzählige Menschen mit Gott machen konnten, er kann nur geahnt, vielleicht erfahren werden. Was der Mensch aus diesem Ahnen oft folgert ist nicht immer der Weisheit letzter Schluss und wie in diesem Fall, leider zu oft nur die halbe Wahrheit. Die Frau hat eines Teils richtig gefolgert, jedoch eben nur aus ihrem begrenzten Erkenntnisschatz. Jesus in seiner Weisheit sieht weiter, er weiß wie sich der Mensch entwickeln wird. Er sagt, wenn nur indirekt, jedoch zum wiederholten Male, dass die Erde für den Menschen ein Ort der Entwicklung ist. Er hat eine begrenzte Zeitspanne in der er sich dem Wesen des Vaters annähern kann. Also selig, der das erste Gebot des Vaters nicht nur hört, sondern auch hütet, sprich befolgt. Sein Blick in die Zukunft lässt gleichzeitig erahnen, dass die Geschichte von Adam und Eva noch nicht zu Ende geschrieben ist.
Wieder ein Beispiel, das zeigt wie anders die Worte Jesu in den kanonischen Evangelien wiedergegeben werden. (Luk.11.27-28) Es stellt sich bei Abweichungen die Frage: Wurde bewusst gekürzt, verändert oder selektiert?

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